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Der Drahtzieher hinter den Kulissen: Manfred Klee, wenn man vom VW-Transporter spricht, meint man ihn. Egal, ob PR-Abteilung im Wolfsburger Werk, die ein ganz bestimmtes Modell für eine Werbeaktion sucht, ob
T1-Besitzer, dem ein wichtiges Ersatzteil fehlt, oder der Campingfreund, der sich auf einem perfekt organisierten Treffen entspannen und neue Kontakte knüpfen will - der “Präsi” ist immer der richtige
Ansprechpartner. Manfred Klee hat den Bulli im Blut. 1955 in Ochtendung geboren und in Mayen aufgewachsen, stand für ihn erstmal 1974 das Abi an. Und danach? Studium zum Diplom-Ingenieur als Architekt und
Städtebauer. Nebenbei das Studium als Taxifahrer - natürlich - finanziert .
1976 dann hatte er DIE Begegnung, die ihn bis heute nicht mehr loslässt: Ein 63er Luxusbus, ja, genau der, den Fans heute ”Samba” nennen, und der bei genau denen für feuchte Augen sorgt, ein solcher stand
verlassen und mit Motorschaden einfach so rum. Manfred Klee zögerte nicht und kaufte. Auch wenn der elegante rot-elfenbeinfarbige Bulli bei seinen Eltern nicht gerade für Begeisterung sorgte.
Manfred Klee erinnert sich: “Ein VW-Bus, das signalisierte damals Reisen, Fernweh, Ausdruck einer ganz bestimmten Lebensart, Individualismus. Heute wird der VW-Bus quer durch alle Bevölkerungsschichten
gefahren. Damals nicht. Damals fuhren ihn Leute, die sich in kein Schema pressen lassen wollten.” Ein Motto, das Manfred bis heute regelrecht zelebriert. Seinerzeit trug ihn der treue Samba, mit Austauschmotor,
versteht sich, nach Sainte Marie de la Mer in Südfrankreich, über die Alpen, nach Holland, Belgien, Luxemburg, Österreich, Italien, Schweiz und als Krönung bis zum Nordkap. Der ”Eastside”, so hieß Manfreds
Mayener Stammkneipe und mit diesem Werbeschriftzug wurde auch der Bulli dekoriert, war dabei, als er seine spätere Frau Ingrid kennenlernte. Und er war es auch, der die Spur zu inzwischen mehr als einem
Dutzend Bullis der T1-Generation legte, die Manfred Klee seit 1988 gesammelt hat. Allesamt Exponate mit ganz eigener und ganz eigenwilliger Geschichte. Dass soviel “Spinnerei” ansteckt, liegt auf der Hand. Sowohl
Ingrid Klee, als auch die drei Kinder Anna (18), Josef (12) und Johannes (7) sind selbstverständlich VW-Bus-Besitzer.
Manfred Klee selbst ist inzwischen erster
Ansprechpartner für Wolfsburg, wenn es um den Transportklassiker geht und: Er hat den einstigen VW-Campingbus-Club Koblenz nach zaghaften Anfängen 1971 auf dem verschneiten Koblenzer Stadtwald
“Remstecken” zu dem gemacht, was er heute ist. Der weltweit älteste und größte VW-Bus-Club, der das größte internationale Treffen veranstaltet. Ein Ende ist nicht abzusehen. Manfred Klee und der VW-Bus,
das ist wie eineiige Zwillinge.
Per Mail kann man den Präsi übrigens hier erreichen!
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