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. Was ist aus dem 1. Preis-Joker geworden?
Diese Frage bekam unser Präsident in der Vergangenheit des öfteren gestellt, -zuletzt am 26. April 2003 in Hannover zur „Bully-Parade“. Erklärungsbedarf ist angesagt:
Vier Tage lang hing der gelbe VW-Westfalia Joker weithin sichtbar in über 40 Meter Höhe über dem Zusammenfluß von Rhein und Mosel an einem Autokran. Wie gerne
hätten wir vom VW-Bus-Club Koblenz bei der Ziehung der Preise am Pfingst-Montag 2001 den Freudesschrei gehört, die strahlenden Augen des stolzen Gewinners fotografiert.....
Doch die aufgerufene Los-Nummer „9919“ wurde nicht vorgelegt. Möglicherweise war der Gewinner bereits vom Treffen abgereist. –Schade. Kein Freudesschrei und keine strahlenden Augen.
Im Nachhinein ist man immer schlauer, sicher, man hätte neu ziehen müssen, -so lange bis jemand schreit vor Freude. Der arme Präsi Manfred Klee, im Durchführen einer Tombola auch nicht unbedingt geübt,
dachte, irgendwo existiert diese Los-Nummer „9919“, irgendwo wird der Losabschnitt in einer Hosentasche herumgetragen, ohne dass der Gewinner etwas von seinem Glück weiß.
In den darauf folgenden Wochen suchten wir durch eine Veröffentlichung auf der Internetseite des Clubs nach dem Gewinner. Die mittlerweile überall bekannte „9919“ wurde nicht eingelöst!
Monatelang wurde der Joker dann in einer Halle untergestellt und letztlich
für einen angemessenen Betrag veräussert. Der erzielte Erlös wurde dem Malteser Hilfsdienst Koblenz übergeben. Dank dieser Spende des VW-Bus-Clubs Koblenz wurde ein Hilfstransport mit
Lebensmittel, Kleidern, Medikamenten und Weihnachtsgeschenken nach Alba Julia in Rumänien erst möglich.
Der VW-Bus-Club Koblenz finanzierte die Transportkosten für den 40to schweren Sattelzug, siehe auch die entsprechende Story. Um die Verteilung der Hilfsgüter in Rumänien zu überwachen, reiste
Manfred Klee selbst nach Rumänien und kam erst einen Tag vor Heilig Abend mit teilweise erschütternden Impressionen zurück. Fest davon überzeugt, dass der Einsatz des
„Jokers“ vielen Notleidenden, vor allem vielen rumänischen Kindern geholfen hat.
Presseinformation von Manfred Klee, 06.05.2003
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